Kreative Bühnenmodelle begeistern beim Oscar-Wettbewerb
Seit 18 Jahren zeichnet der Architekturwettbewerb „Oscar“ kreative Modellbauprojekte von Schülerinnen aus der gesamten Oberrhein-Region aus. Jährlich nehmen zwischen 2.500 und 3.000 Kinder und Jugendliche aus dem Elsass, Baden-Württemberg und den Basler Kantonen teil. Die eingereichten Arbeiten werden von einer Jury aus Architektinnen, Architekturstudent*innen und Lehrkräften bewertet. Höhepunkt des Wettbewerbs sind die Preisverleihungen und Ausstellungen in verschiedenen Referenzstädten am Oberrhein.

Unter dem diesjährigen Motto „Eine Bühne für Geschichten“ beteiligte sich auch die Geschwister-Scholl-Schule Heidelberg erfolgreich am Wettbewerb. Im Kunstunterricht planten, sägten, klebten, malten und konstruierten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 7 gemeinsam mit ihrem Lehrer Herr Strümpel sowie der Profilfachkurs von Frau Friedrich insgesamt acht fantasievolle Bühnenmodelle.
Die Preisverleihung für die Region Mannheim, Heidelberg und Weinheim fand in der „Chapel“ in der Heidelberger Südstadt statt. Dort wurden Auszeichnungen in den Altersgruppen Klasse 5/6, 7/8 und 9/10 vergeben. Die Jury stand angesichts der zahlreichen ideenreichen und detailverliebten Modelle vor keiner leichten Entscheidung.
Besonders erfolgreich war ein Team der GSS in der Altersgruppe der Klassen 9/10: Marie, Lorin und Kamila aus der Klasse 9b überzeugten mit ihrer „Stadt-in-der-Stadt-Bühne“ die Jury und gewannen den ersten Preis. Stellvertretend für das Team nahm Marie den Preis entgegen – eine Tüte voller Malutensilien.

Doch nicht nur die Gewinnerinnen und Gewinner standen im Mittelpunkt: Auch die übrigen Modelle fanden bei den Besucherinnen und Besuchern große Anerkennung. Viele Gäste nahmen sich Zeit, die abwechslungsreichen Entwürfe in der besonderen Atmosphäre der Chapel zu bestaunen.

Die prämierten Arbeiten sind ab sofort in einem Schaufenster am Paradeplatz zu sehen. Außerdem werden sämtliche Bühnenmodelle der GSS beim Schulfest am 25. Juli 2026 erneut ausgestellt.
Text und Fotos: M. Friedrich